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Datenlecks durch Unachtsamkeit

2. Mai 2017
txn. Nahezu jedes Unternehmen arbeitet heute mit sensiblen Daten, die vor Unbefugten geschützt werden müssen. Die Antiviren-Software für Laptop und PC ist mittlerweile fast überall Standard – aber das war es dann auch meist schon. Denn oft gibt es, besonders bei kleineren Betrieben, keine detaillierten Anweisungen für den Umgang mit wichtigen Firmendaten. Das zeigt auch die Umfrage eines Spezialisten für Akten- und Datenvernichtung. Befragt wurden 1.000 Inhaber von Betrieben mit weniger als 100 Mitarbeitern. 70 Prozent der Befragten gab an, dass es im Unternehmen keine festen Vorschriften für den Umgang mit vertraulichen Informationen gäbe.
„Fehlende Datenschutzrichtlinien sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko,“ weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Und weiter: „Datensicherheit muss im Unternehmen gelebt werden – selbst in kleinen Betrieben wie zum Beispiel dem familiengeführten Handwerkerbetrieb. Oft ist der einzelne Mitarbeiter das schwächste Glied und das kann sich nur ändern, wenn das Bewusstsein für die Sensibilität für den Datenschutz geweckt wird.“
Meist kommt es aus Unachtsamkeit zu Problemen. Der Klassiker ist das geschäftliche Telefonat in der Bahn oder der Blick auf den ungeschützten Laptop-Monitor. Aber auch beim Drucken im Betrieb ist Vorsicht geboten: So gehören Fehldrucke, insbesondere mit personenbezogenen Daten, nicht in den Papierkorb, sondern direkt in den Reißwolf.
Um das Bewusstsein für den Schutz sensibler Firmendaten zu schärfen, muss deren Sicherheit eine hohe Priorität im Unternehmen haben. Dazu gehört nicht nur der Einsatz geeigneter Technologien, sondern ein Regelwerk verbindlicher Verhaltensweisen, das auch die verschiedenen Sicherheitsstufen definiert.
Foto: highwaystarz/Fotolia/randstad
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